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dieſem Falle erſchien das Koͤnigsamt gar bald als ein leeres und theures Spielwerk, ohne alle Kraft und Burde, als eine unnoͤthige und voͤllig entbehrliche Zu⸗ lage zu den republikaniſchen Formen. Wollte dagegen der Koͤnig, es ſei durch Gewalt oder durch Flucht, ſich dem Joche der Konſtitutionellen entziehen, ſo konnte er dieß ni cht verſuchen, ohne zugleich den reinen Demokra⸗ ten neue Waffen gegen ſein Amt und ſeine fuͤr die Volks⸗ ſache ſo bedrohliche Perſon in die Haͤnde zu liefern. Einige von den Haͤuptern der republikaniſchen Parthei hatten vielleicht geglaubt, daß durch den Aufſtand vom 6. Oktober der Regierung Ludwigs mit einemmale ein Ende wuͤrde gemacht werden, wie ſie dann auch die weiblichen Inſurgenten bei ihrer Ankunft zu Ver⸗ ſailles*) zuerſt begruͤßt hatten. Wie ſehr nun aber auch der Ausgang hinter ihrer Erwartung zuruͤckge⸗ blieben ſeyn mag, ſo mußten ſie mit demſelben immer noch zufrieden ſeyn.
Die Parthei von Orleans hatte bis jetzt in ihren duͤ⸗ ſtern Falten manche jener Namen verborgen, die ſpaͤter in der Geſchichte der Revolution eine ſchreckliche Rolle ſpielen ſollten. Der Prinz, nach welchem dieſe Parthei ſich nannte, war— ſo behauptet man— ein abgeſagter Feind der Koͤnigin, und hatte zugleich Abſichten auf den
*) Barnave ſovohl, als Mirabeau, die Republikaner ſowohl⸗ als die Orleaniſten, hatten gerufen:„Wohlan, ihr braven „Pariſer!— Freiheit auf immer!— Fürchtet nichts— nwir ſind für euch!“— Mémoires de Ferieres Uivre 4eme-
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