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In dieſem Zuſtande der unſchluͤſſigkeit und des gaͤnzlichen Mangels an Vorbereitung ſollte der Koͤ⸗ nig die Volksrepraͤſentanten empfangen, deren Wahl gaͤnzlich dem Zufalle uͤberlaſſen worden war. Und doch haͤtte ficherlich die Krone die bisher beinahe die einzige anerkannte Macht in Frankreich geweſen war, bei der neuen, ſich verſammelnden Gewalt mit Ver⸗ theidigern verſehen werden ſollen. Wenigſtens haͤtte der Miniſter ſich mit irgend einem Syſteme oder Plane ausruͤſten ſollen, das dieſer hoͤchſt wichtigen Verſammlung als Richtſchnur bei ihren Berathun⸗ gen gedient haͤtte; allein man machte keinen einzi⸗ gen Verſuch, die Zuͤgel zu ergreifen, die locker auf dem Nacken derer lagen, die zum erſten Male an den Staatswagen geſpannt wurden. Alles beſtand in der bloßen Erwartung, in der bloßen unbeſtimm⸗ ten und ungegruͤndeten Hoffnung, daß dieſe Menge von Rathgebern Heil und Rettung ſchaffen werde.*)
Bisher haben wir den ſtillen und milden, aber ſchnellen und maͤchtigen Strom der Neuerung be⸗ ſchrieben, wie er dem Rande des ploͤtzlichen Abgrun⸗ des zuſtuͤrzte. Wir wollen jetzt den jaͤhen Tumult und die Schrecken des Waſſerſturzes betrachten.
Die Generalſtaaten von Frankreich traten zu
*) Ein Wortſviel jener Zeit weiſſagte einen ganz andern Erfolg. — Eine ſo große Menge von Staatsärzten, ſo lautete es, die zuſammengekommen ſind, um über das Wohl der Nation
ſich zu berathſchlagen, zeugen von drohender Gefahr und
dem nahen Tode des Patienten.
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