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Befriedigung der Beduͤrfniſſe des Staates brachte, nur ſeine eigene Sache ſchwaͤchte, und ſeine Sicher⸗ heit gefaͤhrdete.
Der Koͤnig wandte ſich, auf den Rath biederer und geſchickter Miniſter, zu einer ausgedehnteren und wirkſameren Art der Verbeſſerung. Er ſuchte ſoviel als moͤglich einen gewiſſen Grad von Ord⸗ nung in die franzöoͤſiſchen Finanzen zu bringen. Tur⸗ got, Malesherbes und Necker waren Maͤnner, von unbezweifelter Geſchicklichkeit, von geſunden Anſich⸗ ten und unbeſtrittener Rechtſchaffenheit; und obſchon der letztgenannte Miniſter endlich in der offentlichen Achtung ſank, ſo geſchah dies doch nur, weil die Umſtaͤnde eine ſo uͤbertriebene Meinung von ſeinen Faͤhigkeiten erregt hatten, daß ſelbſt der ausgezeich⸗ netſte Finanzmann, der je lebte, ſte zesnoͤglich haͤtte verwirklichen koͤnnen. Dieſe tugendhaften und pa⸗ triotiſchen Staatsmaͤnner thaten alles, was in ihrer Macht ſtand, um das Staatsſchiff flott zu erhalten, und wenigſtens die Vergroͤßerung des Defizits, das jetzt von Jahr zu Jahr wuchs, zu verhindern. Dieſe, und beſonders Necker, fuͤhrten in alle Zweige der Finanzverwaltung Sparſamkeit und Verminderungen ein, ſtellten den oͤffentlichen Kredit wieder her, ohne die Laſten der Nation zu vergroͤßern, und waren, durch Abſchließung billiger Anlehen, gluͤcklich genug, Gelder fuͤr den unmittelbaren Bedarf des koſtſpieli⸗
W Scott's Werke. XXV. 7


