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entgangen; allein der Despotismus, unter welchen. ſie lebten, ließ dieſe Spekulationen keinen praktiſchen
und nuͤtzlichen Karakter annehmen. In einem freien
Lande iſt es den Verſtaͤndigen und Gelehrten nicht nur erlaubt, ſondern ſie werden ſogar aufgefordert,
die Einrichtungen, unter welchen ſie leben, zu unter⸗ ſuchen, ſie gegen die Einfluͤſterungen raſcher Neuerer
zu vertheidigen, oder die Veraͤnderungen vorzuſchla⸗ gen, die der Fortgang der Zeit und die Veraͤnde⸗
rung der Sitten nothwendig gemacht haben kännen.
Ihre Unterſuchungen bezwecken daher hoͤchſt wohl⸗ thaͤtigerweiſe die Verbeſſerung der beſtehenden Re⸗ gierung, nicht aber ihre Zerſtoͤrung, und wenn ſie theilweiſe Veraͤnderungen vorſchlagen, ſo geſchieht es blos in der Abſicht, den uͤbrigen Theil des Ge⸗ baͤndes zu erhalten. Allein in Frankreich war eine freie Eroͤrterung uͤber politiſche Gegenſtaͤnde eben ſo wenig als uͤber religioſe geſtattet.
Eine Abhandlung uͤber die franzoͤſiſche Monar⸗ chie, welche die Mittel angegeben haͤtte, wodurch man die beſtehenden Einrichtungen mit den Wuͤnſchen und Beduͤrfniſſen des Volks haͤtte in Einklang bringen koͤnnen, wuͤrde ihrem Verfaſſer einen Platz in der
Baſtille verſchafft haben; und doch haben die nach⸗
folgenden Ereigniſſe bewieſen, daß ein Syſtem, das auf eine kluge Art und ſtufenweiſe in das verfallene Gehaͤuſe der franzoͤſiſchen Regierung den Geiſt der Freiheit, der urſpruͤnglich in jeder Feudalmonarchie


