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ten. Sie ermuthigten durch ihre Lobpreiſungen und Schmeicheleien den Koͤnig und den Adel zu groͤßern Aumaßungen auf Koſten des Buͤrgerſtandes. Und die Nation, die ſich damals nur um die vaterlaͤn⸗ diſche Litteratur bekuͤmmerte, lernte aus den Wer⸗ ken dieſer beredten Maͤnner die Regierung, unter deren Schutz ſie bluͤhten, noch mehr verehren. Dieß war das Syſtem der franzoͤſiſchen Monar⸗ chie, und ſo blieb es in ſeiner aͤußern Geſtalt bis zu dem Frieden von Fontainebleau. Allein die Grund⸗ lage deſſelben war nach und nach untergraben wor⸗ den, die oͤffentliche Meinung hatte ſich im Stillen allmaͤhlig veraͤndert und ſo konnte dieſes Syſtem ei⸗ nem alten Thurme verglichen werden, der, im Ver⸗ jaufe der Zeit in ſeiner Grundlage wankend gewor⸗ den, durch den erſten Orkan oder durch einen Erd⸗ ſtoß zu Boden geworfen wird. Wie nun in Zeit von etwas mehr als fuͤnfzig Jahren eine ſo gaͤnzliche Ver⸗ aͤnderung habe vorgehen koͤnnen, muß jetzt zunaͤchſt unterſucht werden; dieß kann aber nur dadurch ge⸗
ſchehen, daß man den Veraͤnderungen, die jeder ein⸗
zelne Stand der Geſellſchaft im Fortgange der Zeit erlitten hat, nachſpuͤrt.
Wir bemerken zuerſt, daß in den letzten Zeiten die verderblichen Folgen des Lurus und der Eitelkeit einen großen Theil des franzoͤſiſchen Adels ganz zu Grunde gerichtet hatten. Unter dieſem Ausdruck iſt hier auch das, was man in England die Gentry


