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kelhafte Vermeſſenheit, und dann Unentſchloſſenheit und Feigheit zu zeigen.
Es bedurfte eben keiner großen Erfahrung, um zu wiſſen, daß nach zwei ſo ungluͤcklichen Kriegen die öſterreichiſchen Truppen auf die vorſichtigſte Weiſe mit dem Feinde in Beruͤhrung gebracht und durch ihre Stellung und Anzahl gegen das entmuthigende Ge⸗ fuͤhl geſichert werden mußten, welches auch die tapfer⸗ ſten Truppen befaͤllt, wenn ſie lange Zeit ungluͤcklich geweſen ſind. Aus dieſem Grunde haͤtten die oͤſter⸗ reichiſchen Armeen auf ihrem eigenen Gebiete in der trefflichen Stellung am Inn, zwiſchen dem Tyrol und der Donau, Halt machen muͤſſen. Haͤtte Mack mit ſeiner zahlreichen Armee dieſe furchtbare Schranke be⸗ ſetzt, ſo wuͤrden ſich die Oeſterreicher, wie es ſcheint, bis zur Ankunft der Ruſſen haben behaupten koͤnnen. Hielt Mack es fuͤr angemeſſen, weiter gegen Weſten vorzuruͤcken, um ſich die Staaten des Kurfuͤrſten zu verſichern, ſo fand er am Lech abermals eine vortheil⸗ hafte Stellung, wo er die Ruſſen, deren Ankunft durch ſein Vorruͤcken allerdings verzoͤgert wurde, er⸗ warten konnte. Aber der ungluͤckliche Taktiker zog es vor, auch Baiern hinter ſich zu laſſen, ſich den fran⸗ zoͤſiſchen Grenzen zu naͤhern, von Ulm, Memmingen und den Linien der Iller und der Donau Beſitz zu nehmen, wo er ſich mit einer Sorgfalt befeſtigte, als ob er die Defileen des Schwarzwaldes beobachten wollte. Nur diejenigen, die von Mack noch am be⸗


