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Krieg zu uͤbereilen, auch die Art, wie es denſelben fuͤhrte, muß getadelt werden. Baiern wurde von den öͤſterreichiſchen Truppen uͤberzogen und der Kurfuͤrſt aufgefordert, ſich dem Buͤndniſſe anzuſchließen. Maxi⸗ milian Joſeph war nicht abgeneigt, ſeine Truppen mit denjenigen zu vereinigen, welche gekommen waren, Deutſchland zu befreien; allein er ſtellte vor, daß ſein Sohn, der damals Frankreich bereiste, dafuͤr verant⸗ wortlich gemacht werden koͤnnte, falls er der Coali⸗ tion beitreten wuͤrde.—„Auf meinen Knieen bitte ich Sie,“ ſchrieb er an den Kaiſer Franz,„erlauben Sie mir, neutral zu bleiben.“— Dieſes billige Ge⸗ ſuch ward abgeſchlagen, und der Kurfuͤrſt mit einer Haͤrte, die eben ſo ungerecht, als unpolitiſch war, auf⸗ gefordert, mit der Coalition gemeinſchaftliche Sache zu machen. Man gab ihm ferner zu verſtehen, daß ſeine Truppen nicht ein abgeſondertes Korps bilden koͤnnten, ſondern daß ſie unter die oͤſterreichiſchen ge⸗ ſteckt werden wuͤrden. Dieſe Bedingungen waren ſo hart, daß die ungewiſſe Allianz mit Frankreich immer noch raͤthlicher ſchien, als eine ſolche unbedingte Un⸗ terwerfung. Marximilian, der ſich von ſeiner Haupt⸗ ſtadt Muͤnchen nach Wuͤrzburg zuruͤckzog, und ſeine Armee in Franken verſammelte, fuhr fort, um ſeine Neutralitaͤt zu unterhandeln. Jedoch vergebens; ſie ward ihm nochmals unter gebieteriſchen Ausdruͤcken verweigert, und woͤhrend die öͤſterreichiſche Regierung darauf beſtand, daß die baieriſchen Truppen zu den


