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ſeine Macht im Anzug ſey. Dießmal war Rußland die Seele des Buͤndniſſes. Seitdem durch den Tod des ungluͤcklichen Pauls dieſer maͤchtige Staat unter die Regierung eines weiſen und klugen Fuͤrſten ge⸗ kommen war, der die trefflichſte Erziehung mit dem beſten Erfolge genoſſen hatte, zeichnete ſich das ruſſi⸗ ſche Kabinet durch ein wuͤrdevolles Benehmen und durch kluge Maͤßigung ſehr vortheilhaft aus. Es hatte ſeine Vermittlung zwiſchen den kriegfuͤhrenden Maͤch⸗ ten angeboten, die von Großbrittannien willig ange⸗ nommen, von Frankreich aber in einem etwas ſtolzen Tone abgelehnt worden war, weil Napoleon ohne Zweifel nur ungern— die Macht Rußlands in den Handen eines einſichtsvollen Fuͤrſten fah, der nicht, wie ſein ſchwacher Vater, parteiiſch fuͤr ihn geſinnt war.
Von dieſer Zeit an herrſchte Kaͤlte zwiſchen der ruſſiſchen und ſranzoͤſiſchen Regierung. Der Tod des Herzogs von Enghien vermehrte noch die Spannung. Zufolge ſeines hochſinnigen Charakters konnte der Kai⸗ ſer von Rußland eine ſo treuloſe und frevelhafte That nicht ungeruͤgt laſſen; und da er nicht allein Buona⸗ parte ſelbſt Vorſtellungen daruͤber machte, ſondern ſich auch wegen der Verletzung des deutſchen Gebiets an den Reichstag wendete, ſo ſcheint Napoleon, der keinen Widerſpruch und keinen Tadel, wenn er auch von dem Maͤchtigſten kam, ertrug, einen perſoͤnlichen Wider⸗ willen gegen Alexander gefaßt zu haben. Rußland


