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um ſeinen Park zu verſchoͤnern vernachlaͤßigt. Es in jedoch nicht gut, die Beweggruͤnde des menſchlichen Herzens bis in ihren letzten Schlupfwinkel zu verfol⸗ gen, wo ſie ſo gerne die Farbe der Selbſtſucht an⸗ nehmen. Es aͤßt ſich dagegen bemerken, daß die Selbſtſucht, welche die Intereſſen eines ganzen Koͤnig⸗ reichs umfaßt, ſo liberal, ſo großartig und verfeinert iſt, daß ſie mit dem Patriotismus in eins zuſammen⸗ faͤllt, und daß die wohlwollenden Geſinnungen Napo⸗ leon's gegen jenes Frankreich, das er mit deſpotiſchem Scepter beherrſchte, ſich eben ſo wenig bezweifeln laſ⸗ ſen, als die Liebe eines eigenſinnigen Vaters, der ſeinen Sohn wohlhabend und gluͤcklich machen will, jedoch unter der Bedingung, daß er ſeinem Willen blind gehorchen muͤſſe. Ungluͤcklicherweiſe iſt die will⸗ kuͤhrliche Gewalt— werde ſie nun uͤber ein Koͤnig⸗ reich oder uͤber eine Familie ausgeuͤbt— an und fuͤr ſich etwas, das eben ſo gut mit Launen, als mit Einſicht gebraucht werden kann, und fuͤr den, der
ſie uͤbt, eben ſo verfuͤhreriſch, als fuͤr den, der
derſelben unterworfen iſt, unertraͤglich werden kann. Ein Vater z. B. will das Gluͤck ſeines Sohnes, und zwingt ihn deßwegen zu einer reichen Heirath, und
Buonaparte glaubte nur das Gluͤck und die Macht
Frankreichs zu befoͤrdern, als er, den Glanz der Er⸗
oberung den Segnungen des Friedens vorziehend, die
Bluͤthe ſeiner Jugend auf fremden Schlachtfeldern um⸗ kommen ließ, und ſo die Urſache wurde, daß es, ſeiner


