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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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835 tiges Recht auf den Thron haben, ſchon durch ihr eigenes Intereſſe zunaͤchſt beſtimmt werden, auf eine den Wuͤnſchen ihrer Unterthanen entſprechende Weiſe zu regieren. Wir geben gerne zu, daß Buonaparte in ſeiner innern Verwaltung groͤßtentheils keine ſelbſt⸗ ſuͤchtigen Zwecke verfolgte, daß er das Intereſſe Frank⸗ reichs als mit ſeinem Ruhme verbunden betrachtete, daß er ſeinen Reichthum zur Verſchoͤnerung des Reiches, und nicht an Dinge verwendete, die zunaͤchſt nur ihn betrafen. Wir zweifeln nicht, daß er mehr Vergnuͤ⸗ gen dabei fand, jene reichen Kunſtſchaͤtze im Muſeum, als in ſeinem eigenen Palaſte aufgeſtellt zu ſehen, und daß er wahr ſprach, wenn er behauptete, er fey aͤrgerlich uͤber die thenern Pflanzen geweſen, mit welchen Joſephine ihre Wohnung in Malmaiſon geſchmuͤckt, weil ihre Liebhaberei das Gedeihen des oͤffentlichen botaniſchen Gartens in Paris gefaͤhrdet habe. Wir erkennen daher an, daß Buonaparte ſich mit dem Lande, das er zu ſeinem Erbgute gemacht, gaͤnzlich indentificirt habe, und daß er daſſelbe durch die rie⸗ ſenhafteſten Entwuͤrfe nach Außen ſo glaͤnzend, und im Inuern ſo gluͤcklich als moͤglich zu machen ſuchte. Ja, ſo ſehr war das Land mit ſeinem Herrſcher ver⸗ ſchmolzen, daß, da Frankreich ganz und gar dem Kai⸗ ſer angehoͤrte, dieſer in der That ſeinen eigenen Beſid durch die Befoͤrderung der oͤffentlichen Anſtalten ver⸗ beſſerte, und er hiebei ſein eigenes Intereſſe nicht mehr aus den Augen verlor, als ein Privatmann, der ſeinen Garten