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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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die letzte von allen die frevelhafteſte, in ſoferne drei, auf ſeine Zuſtimmung geſtuͤtzte Verfaſſungen vernichtet und drei Eide gebrochen werden mußten, um der neuen Veraͤnderung Raum zu geben. Wenn uͤberdieß das Volk, nachdem es auf eine Verfaſſung geſchworen, nichts deſto weniger has unveraͤußerliche Necht behielt, ſpaͤter und nach ſeinem Belieben eine andere an ihre Stelle zu ſetzen, ſo war das Kaiſerthum, ſo gut wie jene, ſeiner Willkuͤhr preisgegeben;— und auf was konnte Buonaparte alsdann die Unverletzlichkeit einer Gewalt gruͤnden, die, ſo eiferſuͤchtig bewacht, ohne eine kuͤnftige Berufung an das Volk, auf ſeine Nach⸗ folger uͤbergehen ſollte?— Die Dynaſtie, welche er gepflanzt zu haben glaubte, war in dieſem Falle nicht der Eichbaum, dem ſie gleichen ſollte, ſondern als die Frucht des guten Willens eines wankelmuͤthigen Vol⸗ kes eher die Diſtel, deren Krone nur ſo lange auf dem Stengel bleibt, 416 der Sturm ſie nicht her⸗ abſtoͤrt.

Doch wir verlaſſen dieſe Betrachtungen; wir wollen auch nicht unterſuchen, wie viele unter den drei Mil⸗ lionen, die ihre Stimmen abgaben, dieß nur ungern und aus Furcht thaten; wie viele von ihnen ferner in dieſem Akte weiter nichts, als eine Gefaͤlligkeit ſahen, die jede beſtehende Regierung erwartet und durch welche ſich der Unterthan nur ſo lange faͤr ge⸗ bunden haͤlt, als der Herrſcher die Mittel beſitzt, ſei⸗ nen Gehorſam zu erzwingen. Aber es gibt noch einen

Leben Napoleon's. XLVIII. 6