78 regel darzuſtellen, durch welche Buonaparte in Stand geſetzt werde, das Schiff der Republik in den Ha⸗ fen zu leiten, ſo kam man in Verſuchung, dieß eher fuͤr eine Ironie, als fuͤr eine Schmeichelei zu halten.
Zur Erwiederung dieſer Anrede verſprach Napo⸗ leon, die ihm durch die Zuſtimmung des Senats, des Volkes und der Armee gewordene Macht zum Beſten der Nation zu gebrauchen, die er auf den Schlacht⸗ feldern zuerſt mit dem Namen den Großen begruͤßt hatte. Er verſicherte ferner im Namen ſeiner Dy⸗ naſtie, daß ſeine Nachkommen den Thron lange be⸗ wahren und zugleich die erſten Soldaten in der Ar⸗ mee Frankreichs und die erſten Magiſtrate unter ſei⸗ nen Buͤrgern ſeyn wuͤrden.
Da bei dieſer Gelegenheit begreiflicherweiſe jedes Wort gepruͤft und abgewogen ward, ſo ſchien es Ei⸗ nigen, daß jene Zuſage, welche Napoleon freiwillig und im Namen von Kindern ertheilte, die noch nicht vorhanden waren, auf die Abſicht hindeute, ſein ehe⸗ liches Verhaͤltniß zu aͤndern, ſintemal er von der ge⸗ genwaͤrtigen Kaiſerinn keine Kinder mehr zu hoffen hatte. Andere tadelten den prophetiſchen Ton, in welchem er die Schickſale und das Benehmen unge⸗ borner Weſen verkuͤndigte, und in Beziehung auf ſeine kaum angetretene Regierung von einer Dynaſtie ſprach, unter welcher man gewoͤhnlich ein Geſchlecht aufeinander folgender Fuͤrſten verſteht.


