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77 mit eigenen Haͤnden von dem Altare und ſetzte ſie auf ſein Haupt. Er kroͤnte hierauf ſelbſt die Kaiſe⸗ rinn, als wollte er zeigen, daß ſeine Macht das Werk ſeiner Thaten ſey. Das Tedeum ward angeſtimmt und die Herolde,— denn auch dieſe waren wieder in die Mode gekommen— riefen aus,—„daß der dreimal glorreiche und hochgelobte Napoleon, Kaiſer der Franzoſen, gekroͤnt und eingeſetzt ſey.“— So endigte dieſe merkwaͤrdige Ceremonie. Diejenigen, die ſich derſelben als Augenzeugen erinnern, moͤgen nun verſucht ſeyn, zu zweifeln, ob ſie gewacht oder getraͤumt haben, ob eine ſo glaͤnzende, ſo außerordent⸗ liche und ſo fluͤchtige Erſcheinung Uicht ein Gebilde ihrer Phantaſie geweſen ſey.
Am Tage vor der Keonung(am 1. December) hatte ſich der ganze Senat zu dem Kaiſer verfuͤgt, um ihm das Reſultat der in den Departements er⸗ folgten Abſtimmung, die man bis dahin als bejahend, angenommen hatte, zu berichten. Mehr als drei Millionen und fuͤnfmalhunderttauſend Buͤrger hatten bei dieſer Gelegenheit geſtimmt, und nur ungefaͤhr dreitauſend und fuͤnfhundert hatten ſich gegen den Vorſchlag erklaͤrt. Der Vicepraͤſident Neuſchateau, aͤußerte,„dieſes Reſultar ſey der unzweideutige Aus⸗ druck der Stimme des Volkes, und keine Regierung koͤnne einen buͤndigeren Rechtstitel aufweiſen.“—
Dieß war die Sprache des Tages; als aber der Redner fortfuhr, um das Geſchehene als eine Maß⸗


