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den Knebel mit eigener Hand ſo lange gedreht, bis
er den Athem verloren, und dann den Kopf auf das
Kiſſen gelegt, ſo daß der Knebel in derſelben Lage 3
feſtgehalten wurde. Es entging dem Publikum nicht, daß dieſe Art der Toͤbtung eher das Werk eines An⸗ dern, als des Verſtorbenen ſelbſt zu ſeyn ſchien. Es fanden ſich Chirurgen, freilich von etwas zweideutigem Rufe, die eine Beſchreibung des Leichnams unkerzeich⸗ neten, und worin ſie verſicherten, Pichegru hate ſich ſelbſt entleibt. Da er jedoch Sinne und Bewußtſeyn in demſelben Augenblicke verlieren mußte, als er den
Knebel bis zum Grade der Erdroßlung gedreht hatte,
ſo erſcheint es befremdend, daß er das Werkzeng ſei⸗ ner Selbſtzerſtoͤrung nicht ſollte fahren gelaſſen haben. In dieſem Falle waͤre das Band ockerer geworden und der Selbſtmord unterblieben. Kein menſchliches Auge konnte in die dunkeln Behaͤltniſee eines Staats⸗ gefaͤngniſſes ſehen; Pichegru's Selbſtmord ward von vielen gaͤnzlich in Zweifel gezogen. Solche meinten, der erſte Konſul habe es nicht wagen wollen, einen
Mann von Pichegru's Kuͤhnheit und Gegenwart des
Geiſtes vor ein oͤffentliches Gericht zu ſtellen und verhoͤren zu laſſen; auch wurde geaͤußert, daß ſein Zeugniß ganz zu Gunſten Moreau's ausgefallen ſeyn wuͤrde— daß Pichegru unter den Buͤrgern von Pa⸗ ris viele Anhaͤnger zaͤhlte, daß die Soldaten ſein mi⸗ litaͤriſches Verdienſt noch nicht vergeſſen hatten, und daß man es deßwegen fuͤr das zweckmaͤßigſte gehalten
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