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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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ger konnte das Attentat ezhiger uͤberſpannter Anhän⸗

ger des Hauſes Bourbon den erſten Konſul maͤchtigen,

durch ein erſchlichenes Urtheil und das uͤbereilteſte Verfahren einem jungen Prinzen das Leben zu neh⸗ men, welcher einer Theilnahme an den Verſchwoͤrun⸗ gen, uͤber die ſich Napoleon beklagte, nie beſchuldigt, und noch viel weniger uͤberwieſen worden war. Unter allen Geſichtspunkten war dieſe That ein Mord, und das Blut des Herzogs von Enghien bleibt ein unaus⸗ loͤſchlicher Flecken in der Geſchichte Napoleon's. Mitt derſelben Sophiſterei ſuchte er auch die Ver⸗ letzung des neutralen badiſchen Gebiets zu beſchoͤni⸗ gen, ohne welche ſeine Sendlinge das ungluͤckliche Schlachtopfer nicht haͤtten aufgreifen koͤnnen. Dieß war, nach der Verſicherung Napoleon's, ein Unrecht gegen den Souverain von Baden, das, da dieſer ſich nicht daruͤber beſchwerte, Niemanden etwas angehe.

So konnte ein Mann ſprechen, der die Macht hatte,

Boſes zu thun. Wo konnte der Herzog von Baden Klage fuͤhren, oder welche Genugthuung konnte er erwarten? Er befand ſich in dem Falle eines armen Mannes, der von ſeinem reichen und uͤbermuͤthigen Nachbar beeintraͤchtigt wird, dem es aber an Mitteln fehlt, ſich Recht zu verſchaffen, der aber dadurch, daß

er ſich ruhig verhaͤlt, die Sache, wie ſie an ſich ſelbſt

iſt, nicht aͤndert und das Unrecht nicht in Recht ver⸗

wandelt. Jene Aeußerung zeigt, wie ſehr Napoleon

daran gewoͤhnt war, oͤffentliche Maaßregeln nicht nach

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