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48. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 14. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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37 nur im mindeſten intereſſirt war. Daß Napoleon über die Verſchwoͤrungen von Georg und Pichegru wüthend, und daher geneigt geweſen ſeyn mechte, die ihm drohenden perſonlichen Gefahren zu rachen und die Familien der Boutbons durch die Aufopferung eines ihrer Mitglieder zu ſchrecken, vertrug ſich gar ſehr mit ſeinem Charakter. Daß aber ein ſo kluger

Mann, wie Talleyrand, auf eine ſo ſchreckliche That,

die ihm nicht den mindeſten Vortheil bringen konnte, gedrungen haben ſollte, iſt eben ſo unwahrſcheinlich, als daß, wenn er dergleichen auch gewollt haͤtte, er ſeinen Herrn dazu vermocht haben wuͤrde, ihn ohne vorlaͤufige reiſtiche Erwaͤgung ſeinerſeits dazu zu be⸗ vollmaͤchtigen. Es kommt auch noch in Betracht, daß Buonaparte durch ſolche Gruͤnde nicht nur wenigſtens

einen Theil des Verbrechens von ſich abwaͤlzen, ſon⸗ dern ſich vielleicht auch an Talleyrand raͤchen wollte, indem er ihn von St. Helena aus eines Verbrechens bezuͤchtigte, das in den Augen ſeiner neuen Gebieter aus dem Hauſe Bouthon bei weitem das groͤßte und gehaͤſſigſte ſeyn mußte. Endlich iſt das Daſeyn des

oben erwaͤhnten Schreibens durchaus nicht erwiefen

und mit den Geſinnungen und der Denkirt des Her⸗

zogs von Enghien ſchlechterdings im Widerſpruch. Es

ſoll von Strasburg aus datirt feyn, und doch ver⸗

ſichert Baron St. Jaczues, der Adjutaut des Her⸗

ogs, er ſey in der Zitatelle von Strasburg keinen Augenblick von ſeinem Herrn getrennt geweſen und der