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4 35 offenbar im Gefühle der ungeheuern Verantwortlich⸗ keit, die deßhalb auf ihnen laſtet.
Iudeſſen erforbert es die Gerechtigkeit, auch die Selbſtvertheidigung Napoleon's auf St. Helena zu
doͤren, beſouders, da ſie den Grafen Las Caſes uͤbar⸗ zeugt zu haben ſcheint, der, vbgleich mit den meiſten Handlungen ſeines Herrn ausgefoͤhnt, doch die Hin⸗ richtung des Herzegs von Eughien ſo ſehr als ein Brandmal in deſſen Geeſchichte angeſehen hatte, daß er erroͤthete, als Napolevn ſelbſt darauf zu ſprechen kam).
Was er zu ſeiner Rechtfertigung anfuͤhrt, ſcheint auf ſeine jedesmaligen Zuhoͤrer berechnet geweſen zu ſeyn. Zu ſeinen vertrauteſten Freunden und Beglei⸗ tern ſprechend, ſtellte er die ganze Sache als etwas dar, worauf er nicht ſelbſt gekommen, ſondern das ihm von ſeinen Miniſtern in der Ueberraſchung abge⸗ drungen worden ſey.—„Ich ſaß,“ ſagte er,„allein in meinem Kabinet, und wollte eben mein Fruͤhſtuͤck vollends einnehmen, als ſie erſchienen, um mir die Entdeckung einer neuen Machination zu verkuͤnden. Sie ſtellten mir vor, es ſey Zeit, ſo ſchrecklichen Ver⸗ ſuchen durch die Aufopferung eines der Bourbons ein Ziel zu ſetzen, wobei ſie den Herzog von Enghien als das geeignetſte Schlachtopfer bezeichneten.“— Buo⸗
naparte faͤhrt mit der Behauptung fort, er habe eigent⸗
*) Man ſehe das Werk von Las Caſes, 4ter Band, Seite 149.


