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ſtanden. Es war ungefähr 6 Uhr des Morgens, und der Tag ſchon angebrochen; da aber noch ein dichter Nebel auf dem Boden lag, ſo mußten einige Fackeln urs Lampen das ſchwache ot des aufdaͤmmernden Tages verſtaͤrken, ein Umſtand, der das unwahre Ge⸗ ruͤcht veranlaßt zu haben ſcheint: es ſey dem Schlacht⸗ opfer eine Laterne an die Bruſt geheftet worden, da⸗ mit ſeine Schlaͤchter das Ziel um ſo wene r verfehlen moͤchten. Savari war auch wieder da und ſtand auf einer Bruſtwehr, die den Hinrichtungsort uͤberhoͤhte. Das Schlachtopfer wurde geſtellt; aus dem Munde des kuͤnftigen Herzogs von Rovigo ging das Todes⸗ wort, die Soldaten feuerten und der Prinz fiel. Der Leichnam ward in den Kleidern, ohne die mindeſte Beachtung deſſen, was bei Beerdigungen uͤhlich iſt, ins Grab geworfen, mit ſo wenig Umſtaͤnden, wie Straßenraͤuber diejenigen, die ſie gemordet haben, zu verſcharren pflegen,
Paris erfuhr mit Staunen und Schrecken dieſe ſo
nahe in ſeinem Bereich veruͤbte That. Keine hat je
einen ſo allgemeinen Abſcheu, ſowohl in Frankreich als im Ausland, geweckt und das Andenken Napoleon's ſo tief gebrandmarkt. Die oͤffentliche Meinung uͤber dieſen Punkt erhellet zum Ueberfluß aus der Aengſt⸗ lichkeit, in welcher Savari, Hulin und andere unter⸗ geordnete Agenten ihren Antheil an dieſer Schandthat zu vermindern oder auf Andere zu naͤlzen ſuchten,
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