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gerken, und obſchon ſie zu dieſem Anftrage ohne Zwel⸗ fel ſorgfaͤltig ausgewaͤhlt worden waren, ſo machte das ganze Benehmen, beſonders aber die Unerſchro⸗ ckenheit des ungluͤcklichen Prinzen, einen gewaltigen Eindruck auf ſie. Allein Savari, damaliger Chef der Poltzei, der hinter dem Stuhl des Praͤſidenten ſtand, zuͤgelte ihr Mitgefuͤhl; und als ſie die Bitte des Ge⸗ fangenen an den erſten Conſul zu beföͤrdern vorſchlu⸗ gen, erklaͤrte er, daß dieſes nicht angehe. Endlich ſprachen ſie ihre Meinung dahin aus, es falle dem Herzog von Enghien zur Laſt, gegen die franzöͤſſſche Republik die Waffen getragen, Jutriguen mit Eng⸗ lend und Einverſtaͤndniſſe in Straßburg, um ſich die⸗ ſes Platzes zu bemäͤchtigen, gepflogen zu haben. Von dieſen Anſchuldigungen ſtand der groͤßte Theil, beſon⸗ ders aber die letztere, in offenbarem Widerſpruch mit dem einzigen dafuͤr angefuͤhrten Beweis, naͤmlich mit dem Bekenntniß des Beklagten. Die Commiſſion er⸗ ſtattete hierauf ihren Bericht an den erſten Conſill⸗ und bat um weitere Verhaltungsbefehle, erhielt aber ſtatt aller Antwort ihr eigenes Schreiben mit den bei⸗ gefuͤgten Worten:„Zum Tod verurtheilt!“ zuruͤck. Die Satrapen Napoleons gehorchten mit perſiſcher Unterwuͤrfigkeit. Das Urtheil war dem Beklagten ge⸗ ſprochen, der daſſelbe mit dem gleichen unerſchrockenen Muthe, den er waͤhrend der ganzen Verhandlung ge⸗ zeigt hatte, vernahm. Er verlangte den Beiſtand ei⸗ nes Beichtvaters, worauf man ihm hoͤhniſch erwidert
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