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41. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 12. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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Intereſſe vertrug, darin wollte er au uch gleich das Intereſſe von Frankreich erkennen. Vielleicht uͤber⸗ redete er ſich wirklich, daß er dem Lande ſo gut als ſich ſelbſt diente, und im Lichte betrachtet, hatte er ſich in beiden gleich ſehr verrechnet. Der erſte Konſul betrachtete die Verſchwoͤrungen gegen ſein Leben als eine zu guͤnſtige Gelegenheit, ſeine Macht zu erweitern, als daß er ſie ungenuͤzt vorbeigehen laſſen duͤrfe. Die wiederholten Angriffe auf das Staatsoberhaupt machten es wuͤnſchenswerth, daß eine kuͤrzere und willkuͤhrlichere Verfahrungsweiſe gegen ſolche Verbrechen eingefuͤhrt wurde, als der

langſame Gang der gewoͤhnlichen Gerichtsbarkeit ver⸗

ſprach. Eine allezeit fertige, ſchnelle Juſtiz, befreit von dem gewoͤhnlichen Zwange der foͤrmlichen Jurys ward nothwendig durch den Zuſtand der oͤffentlichen Wege, die durch die Banden der ſogenannten Chauf⸗ feurs unſicher gemacht wurden, welche Poſtwagen anhielten, Handelskommunikationen auffiengen, und ſo furchtbar wurden, daß keinem oͤffentlichen Wagen geſtattet wurde, Paris ohne eine Bedeckung von wenigſtens vier Soldaten zu verlaſſen. Dieß ward

ein wichtiger Beweggrund weiter, einen Syezial⸗ gerichtshof zu errichten.

Buonaparte konnte nicht um Modelle fuͤr eine ſolche Inſtitution verlegen ſeyn. Als ein Held der Revolution war er in das Erbe des geſammten Ar⸗

ſenals der revolutlonaͤren, in dem Nannen der Frei⸗

W. Zeort's Werke. XLI.

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