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den er bewunderte, nachzuahmen. Eine ſolche Be⸗ wunderungsſucht iſt eine Krankheit ſchwacher Geiſter, und laͤßt ſich mit dem Beduͤrfniſſe vergleichen, das andere geiſtesſchwache Menſchen fuͤhlen, ihr ganzes Leben hindurch verliebt zu ſeyn, wie wenig ſich die⸗ ſes auch mit ihrem Alter und ihren ſonſtigen Ver⸗ haͤltniſſen vertragen mag.
Als Paul von dieſer Laune befallen wurde, gab die Erſcheinung der Koͤnigin von Sicilien an ſeinem Hofe ihm eine ſchoͤne und ſogar eine wuͤrdige Gelegen⸗ heit, ſich dem erſten Konful zu naͤhern. Auch ſei⸗ nem Stolze mußte es ſchmeicheln, die Tochter der gefeierten Maria Thereſia, die Schweſter des Kai⸗ ſers von Oeſterreich an ſeinem Hofe zu St. Peters⸗ burg zu ſehen, den ruſſiſchen Czaar um einen Schutz anflehend, den ihr der Bruder nicht gewaͤhren konnte. Eine gluͤckliche Verwendung zu ihren Ganſten war gewiſſermaßen ein Schimpf fuͤr ihren bedraͤngten Bru⸗ der, gegen den Paul, wie bemerkt worden, aufge⸗ bracht war. Er beſchloß daher, zum Vortheil der königlichen Familie von Neapel mit Frankreich in Verbindung zu treten. Lewinshoff, Oberjaͤgermeiſter von Rußland, ward nach Paris abgefertigt, um eine
Vermittlung einzuleiten; er fand die ausgezeichnetſte Aufnahme, und Buonaparte erklaͤrte ſogleich ſeine Bereitwilligkeit, dem Wunſche des Kaiſers Paul zu ent⸗ ſprechen. Der erſte Konſul verſtand ſich dazu, eine
Kriegsoperarionen gegen Neapel einzuſtellen umd die


