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41. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 12. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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koͤnigliche Familie im Beſitz und im Genuß ihrer Herrſcherrechte zu belaſſen, wobei er ſich jedoch das Recht vorbehielt, die Bedingungen dieſer Amneſtie vorzuſchreiben.

Es war hohe Zeit, daß eine kraͤftige Verwen⸗ dung fuͤr den Koͤnig von Neapel eintrat, der, wie perſoͤnlich brav und ergeben ſeine Unterthanen auch ſeyn mochten, doch ſo ſchlecht bedient war, daß ſeine geregelte Armee in Beziehung auf Wehrhaftigkeit und Disciplin ſich im elendeſten Zuſtande befand. Murat, von Buonaparte beauftragt, Neapel zu zuͤch⸗ tigen, war bereits uͤber die Alpen gegangen und hatte ſich an die Spitze eines Korps von 10,000 ausgeſuchten Soldaten geſtellt, einer Streitmacht, die man fuͤr ſtark genug hielt, nicht nur den General Damas aus dem Kirchenſtaate zu vertreiben, ſondern ihn auch bis nach Neapel zu verfolgen und ſich der praͤchtigen Haupt⸗ ſtadt eines Fuͤrſten zu bemaͤchtigen, dem eine Linienar⸗ mee von mehrkals 30,000 Mann zu Gebote ſtand, und der noch uͤberdies die Gebirgsbewohner von Calabrien, die zu leichten Truppen vorzuͤglich taugen, und die zahlreichen Lazzaroni, die ſich gegen Championet ſo tapfer gewehrt hatten, aufbieten konnte. Allein der Eifer einer Nation hilft nur wenig, wenn die Regle⸗ rung nicht feſten Muth zeigt. Die Gewalthaber in Neapel fuͤrchteten Murat wie einen Wuͤrgengel, und ſie erhielten die Nachricht, daß Lewinshoff den fran⸗ zoͤſiſchen General in Florenz eingeholt habe, unge⸗