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zu ertragen,— er legte ſich nieder und ſtarb vor Gram. Koͤnnte man den ungluͤcklichen Kaiſer Paul nach den gewoͤhnlichen Regeln beurtheilen, ſo wuͤrde ſein Verfahren gegen Suwarow ein unausloſchlicher Flecken in ſeiner Geſchichte ſeyn; allein eben dieſes Verfahren beweißt, daß Kaiſer Paul zufolge ſeiner Sirnnes⸗ und Gemuͤthsart den gewoͤhnlichen Regeln der moraliſchen Kritik nicht unterliegen koͤnne.
Indeſſen war alles, was Oeſterreich that, ver⸗ gebens. Der Czaar ließ ſich nicht wieder herumbrin⸗ gen, nicht wieder gewinnen; er glich einem verwoͤhn⸗ ten Kinde, das, ſeines Lieblingsſpielzeuges uͤberdruͤſ⸗ ſig geworden, den Gegenſtand, an dem es vor kur⸗ zem noch die groͤßte Freude hatte, in ſeiner uͤblen Laune zertruͤmmert.
Wenn ein Mann, wie Paul, in Beziehung auf ſeine Freunde anderen Sinnes wird, ſo verfaͤllt er ge⸗ woͤhnlich auf das andere Extrem und faßt auch von ſeinen Feinden eine andere Meinung. Wie ſein Vater and wie andere Menſchen, deren Einbildungs⸗ kraft nicht recht geregelt iſt, mußte der Czaar je⸗ manden haben, den er zu ſeinem Goͤtzen machen konnte. Die uͤbertriebene Bewunderung, die der Czaar Peter dem großen Friedrich von Preußen zollte, mußte bei dem Sohne nothwendig auf den erſten Konſul, als den ausgezeichnetſten ſeiner Zeitgenoſ⸗ ſen, uͤbergehen. Auf dieſen warf daher jetzt Kaiſer Pau ſeine Blicke, mit dem Wunſche, den Mann


