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41. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 12. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Das Geld war ausbezahlt und der Kaiſer begab ſich zu der Armee, ohne daß jedoch die Friedensun⸗ terhandlungen abgebrochen worden waͤren; ſie wur⸗ den im Gegentheil nach der fruͤher von St. Julien unterzeichneten Baſis fortgeſetzt, nur wollte der erſte Konſul die drei Feſtungen Ingolſtadt, Ulm und Phi⸗ lippsburg als ein Unterpfand der Aufrichtigkeit des Kaiſers vorlaͤufig den Franzoſen uͤbergeben wiſſen. Die Oeſterreicher mußten ſich in dieſe Bedingung, durch welche die Erblande des Kaiſers ſehr gefaͤhrdet wurden, fuͤgen, und erhielten dafuͤr nichts weiter, als einen Waffenſtillſtand von 45 Tagen, nach deſſen Ablauf die Feindſeligkeiten von Neuem begannen. In dem Treffen bei Haag erhielt der Erzherzog Johann, der bei der Armee faſt in derſelben Ach⸗ tung ſtand, wie ſein Bruder Karl, bedeutende Vor⸗ theile, ward aber hinwiederum zwei Tage ſpaͤter, d. h. am zten December, in der großen und ent⸗ ſcheidenden Schlacht von Hohenlinden von Moreau geſchlagen, der durch dieſen ſo hoͤchſt wichtigen Sieg beinahe denſelben Kriegsruhm erreichte, wie Napo⸗ veon. Der Sieger nahm hierauf Salzburg in Beſitz, waͤhrend Augereau mit der franzoͤſiſch⸗bataviſchen Armee bis nach Boͤhmen vordrang, und Macdonald von Graubuͤndten aus das Veltlin uͤberzog, eine ſeiner Diviſionen bis uͤber den Mincio ſchob und ſich mit Maſſena und der franzoͤſiſchen Armee in Ita⸗ lien in Verbindung ſetzte. Jetzt, wo die oſterreichi⸗