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wir die Sache mit allen ihren Folgen uͤberſehen, dieſelbe beurtheilen. Zu der Zeit, von der die Rede iſt, erſchienen jedoch die Dinge in einem ganz andern Lichte; die Siege Suwarow's und des Erzherzogs Karl, ſo wie die Niederlagen, welche den Waffen⸗ ruhm der Franzoſen im Jahre 1799 getruͤbt hatten, waren noch in friſchem Andenken; Napoleon's Cha⸗ rakter war noch nicht gehoͤrig erkannt und gewuͤrdigt; ſein Unfall vor Acre hatte in England eine Senſa⸗ tion gemacht, die ſelbſt durch ſeinen Sieg von Ma⸗ rengo nicht verwiſcht werden konnte; ſeine außeror⸗ dentliche Klugheit, auch bel den gewagteſten Unter⸗ nehmungen, war noch nicht ſo allgemein bekannt, und man uͤberließ ſich daher gerne der Hoffnung, daß ſolche kuͤhne und neue Manoͤvers, wie Napoleon ſich erlaubte, zuletzt doch fehlſchlagen wuͤrden, und daß er dann, ſo hoch er auch geſtiegen war, ſo tief wie⸗ der herabfallen muͤſſe.
Durch ſolche Gruͤnde bewogen, beſchloß das brit⸗ tiſche Kabinet, den Kaiſer von Oeſterreich durch ein Anlehen von zwei Millionen Pfund Sterling zu ver⸗ moͤgen, ſich mit ſeinem Bruder, dem Erzherzog In⸗ hann, an die Spitze ſeiner Hauptarmee zu ſteuen, die ganze Kraft ſeines weiten Reiches zu entwickeln und vermittelſt der zahlreichen Streitkraͤfte, die er aufbieten konnte, entweder einen billigern Frieden zu erzwingen, oder in einem verzweifelten Kriege ſein Gluͤck von Neuem zu verſuchen.


