50— dem Kampfe mit ihnen ausweichen, aber mein Kopf,“ fuhr er, die Hand an die Stirne druͤckend, fort; „wird mir eine Zeitlang nicht erlauben, ſie zum Spiele aufzufordern.“
„Ich wuͤnſchte, Ihr haͤttet die Art des Koͤnigs Richard geſehen“ antwortete der abendlaͤndiſche Krie⸗ ger,„gegen welche die meinige ſo leicht iſt, wie eine Feder.“
„Wir hoͤren viel von dieſem Inſel⸗Fuͤrſten,“ ſagte der Saracene,„biſt du einer leiner Untertha⸗ nen?“
„Einer ſeiner Begleiter bin ich fuͤr dieſen Feld⸗ zug“ antwortete der Ritter,„aber nicht ſein gebohr⸗ ner Unterthan, vögleiih von der Inſel gebuͤrtig, auf der er herrſcht.“
„Wie meint Ihr das“ ſagte der morgenlaͤndiſche
Krieger,„habt Ihr denn zwei Koͤnige auf Einer armſeligen Inſel?“
„Wie du ſagſt“ antwortete der Schotte; denn ein ſolcher war Sir Kenneth,„ſo iſt es, und obſchon die Bewohner der beiden aͤußerſten Enden jener Inſel in haͤufige Kriege mit einander verwickelt ſind, ſo kann doch das Land, wie du ſieh'ſt, eine Menge Krie⸗ ger ausſenden, die ſtark genug ſind, um die unheilige Gewalt zu erſchuͤttern, die ſich euer Gebieter uͤber die Staͤdte Zions angemaßt hat.“
„Bey dem Barte Saladins, Nazarener, waͤre das nicht eine ſinnloſe und kindiſche Narrheit, ſo


