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koͤnnte ich uͤber die Einfalt eures Groß⸗Sultans la⸗ chen, der hieher kommt, um Wuͤſten und Felſen zu erobern, und den Beſitz derſelben denen ſtreitig zu machen, die uber zehenfaͤltige Schaaren zu gebieten haben, indeß er einen Theil ſeines Inſelchens, auf welchem er als Souverain geboren worden iſt, der Herrſchaft eines andern Scepters als des ſeinigen uͤberlaͤßt. Sicherlich, Ritter Kenneth, ſolltet Ihr und die andern guten Leute eures Landes euch der Herr⸗ ſchaft des Koͤnig Richard unterworfen haben, ehe ihr Euer mit ſich ſelbſt uneiniges Geburtsland verließet⸗ um hieher zu ziehen.“
Haſtig und ſtolz war Kenneths Antwort:„Nein, bei dem hellen Lichte des Himmels! Wenn der Koͤnig von England nicht eher zum Kreuzzuge aufgebrochen waͤre, als bis er ſich die Herrſchaft uͤber Schottland errungen haͤtte, ſo koͤnnte der Halbmond fuͤr mich und alle auf⸗ richtigen Schotten fuͤr immer auf den Mauern Zions ſchimmern.“
So weit war er gekommen, als er ploͤtzlich ſich ſammelnd murmelte:„mea culpa! mea culpa! Was habe ich, ein Krieger des Kreuzes, mich an Kriege zwi⸗ ſchen chriſtlichen Nationen zu erinnern!“
Der raſche Ausbruch des Gefuͤhls, das durch die Gebote der Pflicht zurecht gewieſen wurde, entgieng dem Muſelmann nicht, der, wenn er auch nicht ſeine ganze Bedeutung verſtand, doch dadurch zu der Ueber⸗
zeugung gelangte, daß Chriſten ſo gut, als Muſelmaͤn⸗ 4..


