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ſeligen ſinnlichen Sclavinnen faſſen, die deinen Ha⸗ rem ausmachen. Die Schoͤnheit unſerer Jungfrauen ſpitzt unſere Speere und ſchaͤrft unſere Schwerdter; ihre Worte ſind uns Geſetze, und eben ſo wenig wird eine unangezuͤndete Lampe leuchten, als ein Ritter, der keine Geliebte ſeines Herzens ha⸗ ſich durch Waf⸗ fenthaten auszeichnen.“
„Ich habe von dieſem Wahnſinne unter den Krie⸗ gern des Abendlandes gehoͤrt“ ſagte der Emir,„und ihn ſtets fuͤr ein begleiten des Anzeichen jenes Wahn⸗ ſinns gehalten, der euch hieherFtreibt, um ein leeres Grab zu erobern. Allein die Franken, mit denen ich zuſammengetroffen bin, haben die Schoͤnheit ihrer Weiber ſo hoch erhoben, daß ich es wohl zufrieden waͤre, mit meinen eigenen Augen jene Reize zu ſe⸗ hen, die ſo tapfere Krieger in Werbengt ihres Ver⸗ gnuͤgens umwandeln koͤnnen.“
„Tapferer Saracene“ ſagte der Ritter,„waͤre: ich nicht auf einer Pilgerfahrt nach dem heiligen Gra⸗ be, ſo wuͤrde ich es mir zum Stolze rechnen, euch ins Lager Richards von England; zu fuͤhren. Nie⸗ mand weiß beſſer, als er, einen edſen Freund zu ehren, und obſchon ich arm und unbegleitet bin, ſo habe ich doch Einfluß genug, dir, oder irgend einem andern Manne deiner Art, nicht bloß vollkommene Sicherheit, ſondern auch Achtung und Anſehen zu verſchaffen. Da wuͤrdeſt du mehrere der reizendien Schoͤnheiten Franireichs und Britanniens einen Kreis bil den ſ⸗


