Teil eines Werkes 
10. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 1. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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fen, und als der Ton deutlicher ward, konnte er hö⸗ ren, daß die Perſon ſich ihm näherte. Das konnte wohl kaum ein Freund ſeyn; denn die Parthei, zu der er ſich bekannte, verwarf im Allgemeinen allen Geſang,⸗ das Pſalmenſingen ausgenommen.Wenn jemand fröh⸗ lich iſt, ſo laßt ihn Pſalmen ſingen, war ein Terxt, den ſie ebenſo buchſtäblich auszulegen beliebten, wie ſie es mit gar vielen anderen machten, doch hielt der Laut nicht zu lange an, um ein Signal für nächtliche Land⸗ ſtreicher zu ſeyn, und war zu laut und fröhlich, um glauben zu laſſen, daß der Wanderer die Abſicht habe⸗ verborgen bleiben zu wollen. Er veränderte eben ſein Pfei⸗ fen in Singen, und trillerte den folgenden Vers einer ſchönen Melodie, mit welcher die alten Ritter die Nacht⸗ eule zu wecken pflegten: 4

Zur Hülfe Ihr Nitter! Zur Hülfe Ihr Ritter!

Seyd doch ſo gütiga, Ihr Herren Ritter!

Hübſch ſachte dran, hübſch ſachte dran,

Packt den alten Beelzebub

Oliver der raucht vor Furcht.

Ich ſollte doch die Stimme kennen, ſagte Ever⸗ ard, indem er den Hahn der Piſtole, die er aus ſei⸗ nem Gürtel gezogen hatte, in Ruhe ſetzte, dieſe aber immer noch in Händen behielt. Dann kam ein anderes Bruchſtück.

Schlagt ſte, plagt ſie, weit weg jagt ſie. He da, ſchrie Markham,wer kömmt da, und für wen?

Für Kirche und Köͤnig, antwortete eine Stimme, die aber ſogleich hinzufuͤgte,nein hol mich der Teufel⸗ ich wollte ſagen, gegen Kirche und König; denn der Pöbel hat die Oberhand. Ich habe vergeſſen, was ſie ſind.

Roger Wildrake rermuthlich, ſagte Everard.

Derſelbe; Herr von Squattleamere in der feuch⸗ ten Grafſchaft Lincoln.Wildrake, ſagte Markham, Du ſohteſt Wildgans heißen. Du haſt Deine Kehle