Teil eines Werkes 
10. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 1. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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angefeuchtet, und benutzeſt es nun, Melodien zu ſin⸗ gen, die wahrhaftig für unſere Zeit recht ſchön paſſen!

Meiner Treu, die Melodie iſt doch recht nett,

Mark, nur ein bischen aus der Mode, um ſo viel mehr ſoll man ſich darüber erbarmen. Was hätte ich auch anders erwarten können, ſagte Everard,als einem liederlichen trunkenen Rit⸗ ter zu begegnen, ſo verzweifelt und ſo gefährlich wie die Nacht und der Sect ſie zu machen pflegt? Wie nun, wenn ich Deine Melodie mit einem Piſtolenſchuß bezahlt hätte?

Je nun, dann wäre ein Pfeifer bezahlt worden das wäre alles, ſagte Wildrake.Aber wa⸗ rum kömmſt du denn jetzt des Weges, ich wollte Dich eben in der Hütte ſuchen.

Ich mußte ſie verlaſſen ich will Dir ſpäterhin den Grund ſagen. erwiederte Markham.

Was! kam Dir der alte jagdliebende Ritter in Weg, oder war deine Cloe unfreundlich?

Scherze nicht Wildrake, mit mir iſt alles vor⸗ bei! Fagte Everard.

Der Teufel auch! rief Wildrake aus,und das nimmſt Du ſo ruhig hin! Alle Welt, komm, laß uns zurück ich will Deine Sache führen ich weiß ſchon wie man einen alten Ritter und ein ſchönes Mädchen an ihren ſchwachen Seiten greift. Laß mich nur gehen, um Dich rectus in curia auf⸗ zuſtellen. Du feige Memme. Der Teufel hole mich, Sir Henry Lee, werde ich ſagen, es iſt zwar wahr, Euer Neffe iſt ein Stück von einem Puritaner ich kanns nicht läugnen doch aber halte ich ihn für einen Edelmann und einen ganz artigen Burſchen. Madam, werde ich ferner ſagen, ſie glauben vielleicht, ihr Vetter gliche einem pſalmſingenden Weber mit ei⸗ nem kahlen Filzbut und mit dem einfältigen braunen Rocke, mit der Binde, die dem Vortüchlein eines Kin⸗ des gleicht, und mit weiten Stiefeln, jeder aus einem halben Kalbsfell verfertigt aber laſſen Sie ihn ein⸗