Teil eines Werkes 
10. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 1. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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— 26 ſammlung ohne Lobgeſang und ohne Segen aufloͤste, und jeder ſeines Weges nach Hauſe ging.—

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Zweytes Kapitel.

O Vater! an der Tochter Seite Fühlſt Du nur halb des Lebens Müh'n; Dienſt Du dem Schickſal ſelbſt zur Beute Du ſiehſt Dich in der Tochter blüh'n.

Als der militaͤriſche Redner ſeine Predigt geen⸗ digt hatte, wiſchte er ſich den Schweiß von der Stir⸗ ne; denn des kuͤhlen Wetters ungeachtet war er von der Heftigkeit ſeiner Rede und ſeiner Bewegungen erhitzt. Dann ſtieg er von der Kanzel herab und wechſelte einige Worte mit dem Korporal, der den Haufen anfuͤhrte. Dieſer nikte als waͤre er damit einverſtanden, zog ſeine Leute zuſammen und ließ ſie in Ordnung nach ihren Quartieren in der Stadt ab⸗ marſchieren.

Der Redner ſelbſt aber verließ die Kirche, als waͤre gar nichts Außergewoͤhnliches vorgefallen und ſpatzierte durch die Straßen von Woodſtock mit dem Weſen eines Fremden, der eine Stadt beſieht. Auch ließ er ſich es gar nicht merken, daß er ſehr wohl ſehe, wie aͤngſtlich ihn die Buͤrger beobachteten, und ſich gegenſeitig zuwinkten, als wollten ſie damit ſagen,