Teil eines Werkes 
10. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 1. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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27 man muͤſſe ſich vor ihm als vor einem gefaͤhrlichen und verdaͤchtigen Menſchen in Acht nehmen.

Er aber ſchritt feierlich und ſteif einher, und ſeine Zuͤge verriethen einen Menſchen, der uͤber die irdiſchen Dinge, die ſich ihm aufdringen, unwillig ſcheint, weil ſie ſeine Gedanken fuͤr einen Augenblick den geiſtigen Betrachtungen entziehen. Denn dieſen Leuten waren ſelbſt unſchuldige Vergnuͤgungen ver⸗ daͤchtig, und unſchuldige Froͤhlichkeit war ihnen zum Graͤuel. Wenn dieſe Gemuͤthsſtimmung anſtatt im Geheimen dazu zu dienen, nur um ſo viel beſſer ſeine Leidenſchaften zu befriedigen, ſich mit einem uneigen⸗ nuͤtzigen Charakter paarte, ſo war ſie wohl im Stan⸗ de, große und tapfere Maͤnner zu bilden. So waren auch freilich viele dieſer Leute Heuchler, welche nur den Mantel der Religion zum Deckmantel ihres Ehrgeitzes gebra uchten; aber viele beſaßen wirklich die andaͤchtige Gemuͤthsſtimmung, die ſtrenge republikaniſche Tugend, welche die andern bloß heuchelten. Aber wie immer ſchwebte die groͤßere Anzahl zwiſchen beiden Ertremen, fuͤhlte bis auf einen gewiſſen Punkt die Macht der Religion, und indem ſie ſich in den Geiſt der Zeit fuͤgten, diente ihnen dennoch ein großer Theil dieſes Gefuͤhls zum bloſen Schaugepraͤnge.

Der Mann alſo, deſſen Geſicht und Gang ſeine Anſpruͤche an Heiligkeit verriethen, und der zu der oben erzaͤhlten Unordnung Anlaß gegeben hatte, er⸗ reichte endlich das Ende der Hauptſtraße, wo dieſe