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Hier war eine höchſt glänzende Geſellſo melt. Der Prinz Heinrich mit ſeinem Stabe, Stabs⸗ offiziere der Dresdener Garniſon, der Gallerie⸗In pector Riedel und Magiſter Theophilus Starke.
Nachdem der gräfliche Wirth ſeine Gäſt erch aus⸗ erlöſene Gtrichte und die edelſten Weine i S Stimmung verſetzt hatte, in welcher alle Welt erweitert und über Alltägliches un K haben waren, als namentlich der inz türlichen Verpuppungswerkes ſeiner ohei in ſeiner ganzen ſchönen Menſchheit zeigte, da fand Erſterer den rechten Angenblick gekommen, wo er dem edlen Hohenzollern das Bild der echtdeutſchen Künſtlerin zu überreichen habe.
Dasſelbe war bereits im Saale aufgeſtellt und nur durch einen Vorhang von rothem Sammet verdeckt.
„Ew. Königliche Hoheit,“ redete der Graf Prinzen an,„haben vor einiger Zeit einer hieſigen t vollen Malerin den Auftrag ertheilt, für Sie ein malen. Das Bild iſt fertig, und ich habe die a Verpflichtung übernommen, es Ihnen zu überr den Preis deſſelben einzufordern.“
Er ſtand mit dem Prinzen auf und den Vorhang. Dieſer fiel und das Bild dem Prinzen. Alle Tiſchgäſte ſprangen ſich um den Prinzen. Da ſtand der gy


