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erfahren haben, daß mein Vater ein reicher Mann ſei, denn er ſprach von einem hohen Löſegeld. Nina machte ihm bemerklich, daß ich eine Engländerin, alſo das Kind einer Nation ſei, welche die Kämpfe der Kaukaſier ſtets begünſtigt habe und auch jetzt wieder gegen die Ruſſen kämpfe. Aber er erwiderte darauf ſehr ruhig, der Kau⸗ kaſus ſei reich an Kriegern, doch arm an Geld, und Geld bedürfe man zum Kriege. Wenn die Engländer die Kau⸗ kaſier unterſtützen wollten, ſo werde es ihnen eine Klei⸗ nigkeit ſein, zwanzigtauſend Rubel für mich zu zahlen.
Er erwähnte übrigens bei dieſer Gelegenheit, daß bereits
ein Bote bei ihm eingetroffen ſei, um wegen unſerer Freilaſſung zu unterhandeln und daß er dieſem ſeine Bedingungen mitgetheilt. Wegen ſeines Sohnes werde er noch außerdem mit dem Fürſten Woronzow in Ver⸗ bindung treten.
Darauf fragte er uns nach den Zuſtänden in Ga⸗ rika. Nina antwortete ihm, daß ſie wenig davon wiſſe und daß er uns vielleicht beſſere Auskunft darüber geben könne. Was er antwortete, klang nicht eben günſtig für die Hoffnungen George's. Er ſagte, die Georgier und alſo auch die Garikaner ſeien keine tapfern Krieger; ſie würden nichts gegen die Ruſſen ausrichten können, wenn er ſie nicht unterſtütze, und noch ſcheine ihm die Zeit zum großen Kampfe nicht gekommen obgleich derſelbe


