Teil eines Werkes 
2. Band (1866)
Entstehung
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tion den meiſten Antheil an dieſem guten Zuſtande, denn man habe uns nicht eine überflüſſige Aufmerkſamkeit zu⸗ gewandt.

Ich bin ſelbſt erſtaunt, daß Ihr ſo glücklich ein⸗ getroffen ſeid, antwortete Schamyl,und ich ſehe darin ein deutliches Zeichen der himmliſchen Vorſehung, die Euch ohne Zweifel dazu beſtimmt hat, mir dazu zu die⸗ nen, meinen Sohn Djemmal⸗Eddin wiederzuerhalten, der mir, wie ich hoffe, gegen Euch ausgewechſelt werden wird. Ihr wißt ohne Zweifel, daß mein älteſter Sohn, Djemmal⸗Eddin, bei der Belagerung von Achulko von den Ruſſen gefangen und gezwungen worden iſt, im ruſſiſchen Heere zu dienen. Es iſt der ſehnlichſte Wunſch meines Lebens, ihn wieder bei mir zu ſehen, und ich hoffe, daß die Gefangennehmung ſo vornehmer ruſſiſcher Damen, wie Ihr es ſeid, mir die Gelegenheit dazu ge⸗ ben wird, Unterhandlungen mit den Ruſſen wegen ſei⸗ ner Auslieferung anzuknüpfen.

Als Nina uns mit ſichtlich beſtürzter Miene dieſe Worte des Imam Schamyl mittheilte erſchraken auch wir. Wie leicht konnte unſere Gefangenſchaft bis ins Unendliche hingezogen werden, wenn die Ruſſen nicht ſogleich auf die Vorſchläge Schamyl's eingehen wollten! Ja ſelbſt im beſten Falle mußten mehrere Monate über dieſen Unterhandlungen hingehen. Der Imam mochte