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meſſene Ton ihrer Worte mochte den Major daran mahnen, wem er ſich gegenüber befinde und daß ſüße Worte hier vergebens ſeien.
„Ich bitte um Verzeihung, obwohl ich bis jetzt nichts gethan, was der Verzeihung bedürfte“, ſagte er; „denn meine Einladung, das einzige Verwegene, das ich gethan, entſprang nur aus dem Wunſche, Ihnen einen Dienſt zu erweiſen. Indeſſen, Comteſſe, iſt es nicht möglich, in das Haus zu treten?“
Und er berichtete ſchnell von der Begegnung im Park und deutete die Möglichkeit an, daß Jemand ſie belauſchen könne. Sophia wies dieſe Möglichkeit zurück und erklärte, auf der Treppe bleiben zu wollen. So ſtanden ſie in der Dunkelheit nahe bei einander, der Major einige Stufen tiefer als Sophia.
„Nun, bitte, was haben Sie mir zu ſagen?“ fragte die Comteſſe kurz und feſt.
Der Major begann damit, daß er in einfachen Wor⸗ ten mittheilte, er habe außer militäriſchen Berichten im Laufe des Tages auch einen Brief von einem Freunde in Tiflis erhalten, der mit Bezug auf die hier und dort ſich bemerkbar machende unruhige Stimmung des Lan⸗ des davon geſprochen, daß man die Abſicht habe, den Prin- zen Daniel Garika mit der Comteſſe Sophia Brazow zu verbinden, um ihn dadurch enger an Rußland zu keiten.


