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Schloffe. Sollte er ſich durch dieſe Begegnung abhalten laſſen, weiter zu gehen? Nimmermehr. Wahrſcheinlich erwartete ihn Sophia bereits. Sein Plan war gefaßt. Entdeckte man ihn, traf er auf ein Hinderniß, ſo wollte er berichten, daß er verdächtigen Perſonen begegnet und nach dem Schloſſe zurückgekehrt ſei, um den Grafen zu benachrichtigen. Paul Ombrazowitſch war eine verwe⸗ gene Natur, ein Hinderniß ſchreckte ihn nicht ſo leicht.
Vorſichtig ging er weiter, zuweilen plötzlich ſtillſte⸗ hend und lauſchend, ob ihm nicht Jemand folge. Aber er hörte nichts mehr. Jener Fremde mochte vielleicht einen Lauſcher noch mehr ſcheuen als er ſelbſt. Er ging durch den Fruchtgarten und ſtieg die Terraſſen hinan. In zwei Fenſtern ſah er Licht— das mußte das Zimmer Sophia's ſein Entſchloſſen ſtieg er auf die oberſte Ter⸗ raſſe. Er ſah einen Schatten am Fenſter, dann wurde der Lichtſchein ſchwächer, eine Thür bewegte ſich. Dem Major klopfte das Herz. Er ſollte Sophia ſehen— allein!
Die Zimmer der Comteſſe lagen nach der innern Seite des Schloſſes, doch ſtand ihr ein ganzer Flügel zur Dispoſition und in dieſem einige Zimmer, die nach dem Park hinausgingen und in welchen die Dienerinnen ſchliefen. Jenes erleuchtete Zimmer war ein Vorzimmer, das durch ein unbewohntes Kabinet in Verbindung mit


