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wird genügen, ihn aus ſeinen Träumen zu erwecken und die alte Zeit in ſeinem Geiſte aufleben zu laſſen. Ein Garika kann nicht feig und ſeinem Vaterlande abtrünnig ſein. Und das Polk hängt an uns, der alten Königs familie, unter deren Scepter es mild und ſorglich re⸗ giert worden. Ein Brand hineingeworfen in dieſe ge⸗ heime Gährung, ein Bündniß mit den Tſcherkeſſen und Tſchetſchenzen, die Nachricht von einer ruſſiſchen Nie⸗ derlage, und ganz Kaukaſien ſteht in Flammen, und ſchwer ſoll es den Ruſſen werden, die zum zweiten Male zu überliſten, die durch den erſten Betrug und die erſte Niederlage belehrt worden!“
„Sie müßten ſich jedenfalls mit den türkiſchen Heerführern und mit Schamyl in Verbindung ſetzen“, ſagte Wiedenburg.„Jede Bewegung, auch die gerech⸗ teſte und ſcheinbar ſicherſte, will geleitet ſein. Handeln Sie energiſch, aber handeln Sie auch vorſichtig. Denn Sie zahlen mit Ihrem Leben!“
„Das weiß ich, und deshalb wage ich das Aeußerſte!“ rief George.„Aber ich werde auch vorſichtig ſein. Der Feind iſt mächtig und, ſchlimmer als das, er iſt liſtig und ränkevoll. Zuerſt muß ich wiſſen, ob ich meinem Bruder trauen kann. Dann iſt der Sieg geſichert. Er iſt der Aeltere; ſein Einfluß iſt vielleicht mächtiger als der
meine. Doch ſelbſt ihm werde ich entgegentreten, wenn Mützelburg, Der Held von Garika I. 14


