Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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der Bildung ſeiner Zeit geſtanden, und überdies ſchlug das Herz Edmund Wiedenburg's für alles Große und Schöne, alſo auch für die Freiheit und Unabhängigkeit eines Volkes. Die politiſchen Ereigniſſe, an denen er als Jüngling in ſeiner Heimat Wien Theil genommen, waren es geweſen, die ihn veranlaßt, in die weite Ferne zu gehen. Die Begeiſterung George's hallte deshalb in ſeinem Herzen wieder. Aber Wiedenburg konnte ſich eines traurigen. Gedankens nicht erwehren. Er ſah die Verhältniſſe ruhi⸗ ger, nüchterner, weil ſie eine Angelegenheit betrafen, die ihm ferner lag, die mehr ſeinen Verſtand als ſein Herz berührte. Würde es gelingen, Rußland zu demü⸗ thigen? Und wenn es geſchah, würden dieſe zerſtreuten Völterſchaften des Kaukaſus, die von Rußland mit ſo vieler Schlauheit zerſtückelt und unterjocht worden, die Kraft haben, eine günſtige Gelegenheit zu benutzen, um die traurigen Folgen der alten Uneinigkeit durch eine einmüthige Erhebung zu vernichten? Er wollte es hoffen, aber glauben konnte er nicht, wie George.

Ich wünſche Ihnen alles Glück! ſagte er haſtig, als Mr. Hywell und der ältere Wiedenburg bedenklich ſchwiegen.Aber haben Sie Verbindungen angeknüpft? Auf weſſen Hülfe dürfen Sie zählen?

Ich habe meinem Bruder einen leiſen Mahnruf zugehen laſſen, antwortete George.Ich denke, das