Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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als Fähnrich gegen die Tſchetſchenzen kämpfte“, antwor⸗ tete Daniel Garika mürriſch.„Und wenn ich mich nicht darum bewerbe, unter Orbeliani oder Andronikow in die active Armee aufgenommen zu werden, ſo liegt der Grund nur darin, daß ich nicht das Intereſſe, wie Sie, bei dieſem Kriege habe.“

Es zeigte ſich Erſtaunen auf dem Geſichte des Majors und der Gräfin. Es war das erſte Mal, daß der Fürſt eine Aeußerung gemacht, die oppoſitionell klang.

„Ich will nicht weiter in Sie dringen“, ſagte Om- brazowitſch,„aber Ihre Andeutung iſt zu kurz, um mir verſtändlich zu ſein.“

„Nun, ich meine, daß ich, obgleich ein ruſſiſcher Un— terthan, doch die Vergangenheit noch nicht vergeſſen kann“, ſagte Daniel mit derſelben düſtern Miene.„Es fällt mir nicht ein, mich Rußland feindlich zu zeigen, ich er— kenne die Macht und Oberhoheit des Czaren bereitwillig an und füge mich ergeben in mein Schickſal; davon habe ich Beweiſe genug gegeben. Aber ſo begeiſtert wie ein Altruſſe kann ich mich nicht gegen diejenigen ſchlagen, die mir ein Königreich bieten!“

Sophia ſah mit dem höchſten Befremden auf den Fürſten. Das war eine Aeußerung, die, wenn ſie in der gehörigen Form und vielleicht mit kleinen Abänderungen nach Petersburg berichtet wurde, dem Fürſten einen Paß