Teil eines Werkes 
1. Band (1866)
Entstehung
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Bebutow die Türken bei Bajandur geſchlagen hätten, und daß die Nachricht eines neuen, erſt in den letzten Tagen erfochtenen Siegs bei Supliß angelangt ſei. Die Tür⸗ ken, erzählte der Major, zögen ſich überall zurück, doch hätten ſie ſich beſſer geſchlagen als früher.

„Ich muß geſtehen, daß mich zuweilen doch ein Lüſt⸗

chen anwandelt, den Tanz mitzumachen“, fügte er hinzu. „Ich habe zwar beſſere Gegner mir gegenüber geſehen, die Kabhlen, die Ungarn, die Tſchetſchenzen, aber das Pfeifen der Kugeln bleibt doch immer eine angenehme WMuſik, und wenn ich dächte, die Türken hielten Stand. ſo ließe ich mich zum Fürſten Andronikow nach Akalzich verſetzen.“

„Da ſieht man, wie conſequent die Männer in ihren Behauptungen ſind!“ ſagte Sophia achſelzuckend „Noch vor kurzem hörte ich Sie ſagen, Sie möchten Ihre Garniſon in Kureli mit keiner andern vertauſchen.“

„Ich könnte bei dem Wortlaut meiner Behauptung beharren“, antwortete der Major lächelnd.„Eine andere Garniſon wünſche ich mir nicht. Aber die kämpfende Armee iſt keine Garniſon. Uebrigens kann man nicht wiſſen, ob wir nicht bald mit Schamyl zu thun haben werden. Dann würden auch Sie Ihren Säbel ſchleifen laſſen müſſen, Prinz!“

„Der iſt noch geſchliffen von der Zeit her, wo ich