Teil eines Werkes 
4 (1857) Gefangen und befreit : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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Und mich, rief er in heftigſter Bewegung, mich

wollteſt Du zurücklaſſen? Du biſt frei! ſagte ſie mit Anſtrengung ihre Hand auf ihr Herz drückend. Ich weiß Alles, Du ſollſt nicht unglücklich ſein.

Unglücklich, elend, namenlos elend wäre ich nur ohne

Dich! ſchrie Randau auf, und mit liebender Gewalt K preßte er ſie an ſein Herz. Wenn Du Alles weißt, ſo u wiſſe auch das, daß ich in dieſer traurigen Nacht büßend mich wieder fand und erlöſt zu Dir zurückkehre. Ja, r wir wollen fort, heute noch, aber ich mit Dir; es iſt

unmöglich, daß es anders ſein könnte. h Er hielt ſie in ſeiuen Armen lange und feſt, und immer lächelnder und ſanfter wurden ihre Blicke, bis ſie

endlich zitternd und in Thränen ſagte: Ich kann Dich ſgt nicht aufgeben. Sterben will ich für Dich, aber

ach! hätteſt Du geſtern mich nicht von Dir gewieſen, e vielleicht denn, Guſtav, ein zweites Weſen fordert age Deine Liebe, es würde ſeinen Vater von mir fordern. vs 12 Mit einem Schrei des Entzückens ſank Randau zu ihren w Füßen, ein unnennbares Gefühl des Glucks überkam ihn. abſt Thränen tropften heiß auf ihre Hände, die er mit ſeinen

Küſſen bedeckte. Da trat ein Mann herein, den im erſten Augenblick Niemand bemerkte, bis Marie ihn ſtehen ſah. 1