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daß das, was ihr Leben irgend verſüßen kann, ihr in Fülle bleibe. O! Alles, Alles für ſie, nur das Eine nicht und vielleicht—
Ich kann es nicht denken, rief Randau, indem er die Hände vor ſeine Stirn ſchlug, ich kann es nicht faſſen, es vernichtet mich. Laß mich allein, laß mich gehen. Lebe wohl, Aurelie. Ihr Bild, ihr blaſſes trauriges Bild; ich ſehe es dort, überall, da am Baume,
in meinem Herzen. Lebe wohl!—
Noch einen Augenblick, dann geh, ſagte ſie. Du willſt Ruhe finden und ich kenne Dich. Dein ſtarker Kopf wird über die Schwäche eines edlen Herzens ſich erheben. Es giebt keinen Ausweg, Guſtav, ſprach ſie mit ſtarker Stimme, indem ſie ihre Arme um ſeinen
Nacken legte, nur dieſer eine führt zum Frieden mit Dir ſelbſt. In meinen Armen ſollſt Du ihn finden. Selig⸗ keit und Glück des Lebens— ſie drückte brennende Küſſe auf ſeine Lippen— iſt nur bei Dir und mir allein! So lebe wohl, rief ſie, ſich losreißend, und morgen ſei be⸗. reit. Morgen umg dieſe Stunde ſei hier, und dann keine Trennung mehr, keine, ſo lange ein irdiſches Da⸗
ſein reicht. F Randau verſchwand in der Tiefe des Ganges und Aurelie blickte ihm nach, bis ein Rauſchen an den


