Teil eines Werkes 
4 (1857) Gefangen und befreit : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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Auch ich, erwiderte der Andere; die tragiſche Kata⸗ ſtrophe iſt nahe.

Und ich denke, lieber Bernauer, fiel der Freiherr ein, dieſe wird Alles erfüllen, was wir hoffen. Sie ſcheint entſchloſſen zu ſein, wie ein Verzweifelnder, und mehr Stärke zu beſitzen, als ich ihr zutraute.

Das iſt es, was ich erwartete, ſagte der Geiſtliche. Nur ſo wird, was ich gehofft, ſich erfüllen. Still!

Sie gingen leiſe zurück, denn im Wege vor ihnen wurden die Stimmen lauter. Randau und Aurelie, Hand in Hand, ſtanden im Schimmer des Mondes kaum drei Schritte von dem dicht bebuſchten Stamm, hinter welchem Marie ſich verborgen hatte.

Ich wußte es wohl, ſagte die ſtolze Frau lächelnd, Du würdeſt kommen, um mir mein Pfand zu bringen. Ich habe Dich erwartet.

Dann, erwiderte er, hatteſt mir, als ich ſelbſt.

Aurelie legte die Hand auf ſeine Schulter, mit der

Du mehr Glauben zu

anderen ſtrich ſie das tief fallende Haar von ſeiner Stirn. Ich leſe Unruhe und Zerfallenheit in Deinem Geſicht, ſagte ſie. Du ſollteſt klar um Dich ſchauen.

Es darf nicht ſo bleiben mit uns, Aurelie, erwiderte er ſeufzend, indem er ſeinen Kopf an den ihren ſenkte