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reicht, er hob ſie hinein und im vollen Lauf der Pferde ging es durch den Wald und über die Ebeue bis in die Nähe des Meierhofes, wo Polenz anhielt und auf einem Umwege, im Schatten der Weidenbüſche unbemerkt der Hegung nahte. Der Mond glänzte über den Fluthen des großen Sees und bedeckte die hohen krauſen Blatt⸗
gewölbe der alten Bäume mit ſeiner Silberdecke; unter
ihnen aber war es ſchwarz und ſtill, nur in Spalten rieſelten die leuchtenden Quellen des Lichts am Boden hin und blendeten mit ſcharfen Begrenzungen das Ange.
Sein Sie ſtill, ſagte Polenz flüſternd zu der ſchweigenden Frau. Gehen Sie langſam von Baum zu Baum bis an den letzten. Die Linden mit ihren
breiten Auswüchſen werden Sie bedecken. Gehen Sie.
Er führte Marie einige Schritte, dann ließ er ſie los und blieb ſtehen. Sie entfernte ſich langſam. Ihr Herz zitterte, als ſie Stimmen zu hören glaubte, doch ging ſie weiter an Gebüſchen vorüber, wo ein anderer Mann mit verſchränkten Armen ſtand, der ihr auf⸗ merkſam nachblickte.
Nach einigen Augenblicken trat er aus ſeinem Ver⸗ ſteck hervor und traf mit Polenz zuſammen. Es iſt ge⸗ lungen, ſagte dieſer leiſe; ich hoffe auf eine erſchütternde
Scene.
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