Teil eines Werkes 
2 (1857) Der Doppelgänger : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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159 dann wende den großen Raub an zum Heile der Parias dieſer Erde.

Und mit dieſem Troſte fandeſt du dich ab und ließeſt die Parias weiter darben! fiel der Capitän mit Bitterkeit ein.

Ich ſah, fuhr Hermann fort, wie wenig die edlen Anſtrengungen der beſten Menſchen halfen, um das Loos hrer leidenden Mitbrüder zu beſſern. Kaum gelang es ihnen, eine kleine Zahl nothdürftig zu unterſtützen und in ihre verwilderte Verlaſſenheit einen Schimmer von Menſchenwürde und Erkenntniß zu bringen. Ich bedachte dieſes und erſchien mir wie ein Kämpfer der Menſchheit, beſtimmt dazu, mit einem ſeiner ſchrecklichſten Feinde zu ringen, um ihn zu überwinden.

Und wo ſind nun die Schätze, fragte Wernher. Wo ſind deine Millionen, wo endeten deine Siege, Knabe, der du es wagſt, mit deiner Schande zu prahlen?!

Sie endeten mit meiner Niederlage und Unterwerfung, mtgegnete Hermann ſanft. Ich wollte einſt vor euch ſintreten und ſprechen: Was Ihr thatet mit allen Euren Sorgen und Entbehrungen, hat nichts geholfen; man ſpottet, verlacht und betrügt Euch; hier iſt Gold, laßt nit dieſem mächtigen Hebel alles Guten und alles Böſen uns einen anderen Weg einſchlagen, und Ihr werdet