Teil eines Werkes 
2 (1857) Der Doppelgänger : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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Weg dazu zeigen. Vor allen Dingen habe Glück, ver⸗ ſuche, ob die große Göttin, zu der die Menſchen gläu⸗ biger ihre Hände erheben, als zu allen Weisheitsgöttern, dir ihre Hand reicht. Stößt ſie dich von ſich, ſo bleibe ein Narr, vergrabe dich unter deinen Büchern, predige den Thoren Vernunft, ſo viel du willſt, gleichviel, ſie werden dich verſpotten. Du wirſt faſten, beten, darben, und ſie werden dich endlich begraben und vergeſſen, wie ſie tapferere Narren, als dich, ſchon begraben haben, deren Geduld und Leiden und Göttlichkeit ſie rühmen und doch nicht anders geworden ſind.

Unglücklicher! ſagte Wernher, du gingſt?

Ich ging, und die Göttin des Glückes reichte mir ihre Hand. Gold füllte meine Taſchen, verwegen prüfte ich die Gunſt des Zufalles, aber immer blieb er mir treu. Ich warf mich in den Strom des neuen Lebens und konnte ihm nicht mehr entkommen. Ich ſah die Habgier, den Neid, die giftigen, gemeinen Leidenſchaften, den hölliſchen Durſt nach Beſitz rund um mich her, und meine Verachtung wuchs, doch ich blieb. Werde reich! rief es in mir; ſpiele, wage, reiß, wenn du kannſt, dieſe rollenden Wellen des Glückes in deine Hände, vernichte dieſen gierigen Haufen, der ſie dir zuwirft, und wenn du Millionen einſt dein nennſt,

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