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vergolten, habe durch mein Mißtrauen Dich gekränkt, Dich falſch und Verräther genannt, Deinen Rath ver⸗ achtet und Dich von meiner Seite geſtoßen.
O! mein gnädigſter Herr, erwiederte Herbert ſeuf⸗ zend, wollte doch Gott, ich könnte mehr noch für Sie tragen.
Ich gehe in das Land des Friedens, ſagte der König. Du bleibſt zurück, mein Freund; ich wünſche aus voller Seele, daß Du glücklich ſein magſt. Marie Cromwell—
Sprechen Sie dieſen Namen nicht aus, mein könig⸗ licher Herr, fiel Herbert erſchüttert ein. Nie kann Marie Cromwell mein Weib werden.
Die finſtere Entſchloſſenheit, mit der er dieſe Worte ausſtieß, ſchien den König zu überzeugen. Du willſt nichts mit meinen Mördern zu thun haben, ſagte er, nicht mit denen in Liebe beiſammen wohnen, die nach meinem Blute lechzen. Ja, treuer John, ich verſtehe Dich und weiß, Du kannſt nicht anders. Geh denn nach Frankreich, und bringe meinem Sohne Karl meinen Segen. Theile ſein Leid mit ihm, bewahre Dich für ihn; ſei ihm Rath und Stütze und ſuche Dir eine Lebensgefährtin, treu geſinnt, edel und würdig, wie Du es biſt. Gott wird Dich vergeſſen laſſen, daß eine
Wunde in Deinem Herzen iſt.


