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ſchlagen. Darum verſprich mir, laß Dich nicht von ihnen zum Könige machen.
Nein, nein! ſagte das Kind weinend und ihn küſſend, eher ſollen ſie mich in Stücke reißen.
So nehmt meinen Segen und lebt wohl! ſagte Karl, indem er zum letztenmale mit inniger Zärtlichkeit ſeine Kinder an ſich zog.
Es iſt genug! rief er dann aufſtehend, während Thränen ſein Geſicht überſtrömten, die er vergebens zu ſtillen ſuchte. Führt ſie fort. Es iſt der letzte große irdiſche Schmerz, er muß überwunden werden.
Während die Kinder entfernt wurden, lehnte der un⸗ glückliche Vater ſich an ein Fenſter und deckte die Hände über ſein Geſicht. Erſt nach langer Zeit wandte er ſich um, der Ausdruck ſeiner Züge war ruhig und traurig. Er winkte dem Biſchof, der ihm in das Schlaf⸗ zimmer folgte, wo er auf ſeinen Knieen betete und kehrte dann getröſtet und freundlich zurück, indem er Herbert die Hand bot.
Nun zu Dir, mein Freund, ſagte er, um Dir mein letztes Lebewohl zu ſagen, und meine Wünſche auszu⸗ drücken. In dieſer Stunde bitte ich Dich um Ver⸗ zeihung für mehr als einen Schmerz, den ich Dir be⸗ reitet habe. Ich habe Deine Treue nicht immer wohl


