Teil eines Werkes 
1. Band (1857) Karl der Erste und Cromwell : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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gend. Ich habe dieſe Hoffnung getragen und daran geglaubt; ich weiß jetzt, daß ſie eitel iſt.

Die Elenden! rief der König heftig, ſie dürſten nach meinem Blute, und ſie ſollen es haben. Nichts mehr davon, ich bin bereit zu ſterben, und ſo lebt wohl, meine theuren Kinder, lebt wohl und vergebt den Mördern eures Vaters, wie er ſelbſt ihnen vergiebt. Treue Freunde werden euch behüten, fuhr er fort, indem er die Augen mit einem innigen Blicke auf den Biſchof und Herbert richtete, und wenn ihr eure Mutter wie⸗ derſeht gütiger Gott! unterbrach er ſich mit zittern⸗ der Stimme wenn ihr ſie wiederſeht, dann ſagt ihr, daß meine Gedanken immer bei ihr waren, daß ich ſie ſegne, daß ich ſie liebe, wie in den erſten Stunden, und mein Herz ihr gehört, bis zu ſeinem letzten Schlage.

Er küßte die Kinder inbrünſtig und betrachtete ihre Züge. Merke mein Sohn, ſprach er dann zu dem jungen Prinzen, was ich Dir ſagen werde. Sie wollen Deines Vaters Kopf abſchlagen und ſeine Krone viel⸗ leicht auf Dein Haupt ſetzen, aber Du darfſt nicht König ſein, ſo lange Deine Brüder, Karl und Jakob, leben. Wenn ſie dieſe fangen können, werden ſie ſie auch köpfen und zuletzt Deinen ſchuldloſen Kopf ab⸗